Landesgruppen Zuchtwart

Züchterstammtisch

 

Am 19.11.2017 werden wir den nächsten Züchterstammtisch abhalten.

 

Themen werden sein :

- neuer Standard

- Wurfabnahmen

 

Wir treffen uns ab 10:oo Uhr bei der BG Datteln.

 

Über eine rege Beteiligung würden wir uns freuen.

 

Wolfgang Grewe

LG-Zuchtwart

 

Züchterseminar erfolgreich bestanden !

 

Am 06./07.05.2017 fand ein Züchterseminar unter der Leitung von Wolfgang Grewe, bei der BG Siegen e.V. statt.

Alle Teilnehmer haben die Prüfung mit bravour bestanden.

Herzlichen Glückwunsch.

 

Michaela Schol

BfÖ

Herzlichen Glückwunsch!

 

Liebe Landesgruppenmitglieder/-innen,

 

seit dem 01.02.2017 hat die Landesgruppe Westfalen eine neue abnehmende Zuchtwartin. Wir gratulieren Dunja Hardebusch zu Benennung.

 

Wolfgang Grewe

Landesgruppenzuchtwart

Herzlichen Glückwunsch!

 

Auf der am 17./18.09.2016 bei der BG Rheinhausen-Oestrum stattgefundenen Herbstkörung konnte Jutta Klein mit ihrer „Cala vom Alten Troll“ erfolgreich die EzA-Körung ablegen. Somit ist „Cala“ gekört bis zum Ende des zuchtverwendungsfähigen Alters. Cala hatte in diesem Jahr einen Wurf, die EzA-Körung bestanden und konnte sich zur DM-VPG qualifizieren. Für die bis dato erzielten Erfolge im Bereich Zucht und Leistung gratuliert der Landesgruppen-Vorstand herzlich.

 

Kreuztal, den 27.09.2016

 

Rüdiger Schmidt

1. Vorsitzender

Neue Informationen zum Thema:

 

Juvenile laryngeal paralysis und polyneuropathy (JLPP)

 

Werte Züchter und Deckrüden Besitzer,

 

da wir an dieser Stelle unsere HP nicht mit Informationen, die an anderer Stelle nachzulesen sind, überfluten möchten, bitten wir Euch alle Hintergrundinformationen aus unserem Vereinsorgan „DR“ Ausgabe August, welches Euch in den nächsten Tagen erreichen wird, zu entnehmen. Hier für vorab vielen Dank.

 

Jetzt aber zu den Fakten die Euch aktuell betreffen:

 

Bis zum 01.11.2016 müssen alle in der Zucht befindlichen Hunde auf JLPP getestet werden. Nur getestete Tiere dürfen weiter in der Zucht eingesetzt werden. Das hierzu erforderliche Procedere läuft wie folgt ab:

 

Bei jedem Tier müssen mittels Wattestäbchen zwei Proben von der Mundschleimhaut entnommen werden. Zur Entnahme berechtigt sind alle Landesgruppenzuchtwarte, alle Zuchtrichter und Tierärzte. Die entnommenen Proben werden entsprechend mittels Aufkleber gekennzeichnet und mit dem ausgefüllten Formular„Untersuchungsauftrag“ welches Ihr auf der Homepage des ADRK unter Formulare, Stichwort JLPP findet, an LABOKLIN gesendet. LABOKLIN ist das einzige Labor was derzeit diese Untersuchung durchführen kann.

 

Nach der Auswertung bekommt Ihr von LBOKLIN das Ergebnis zugestellt und eine Rechnung in Höhe von wohl 46,- €.

 

Dann müsst Ihr eine Kopie des Untersuchungsergebnisses mit der Ahnentafel des Hundes an den ADRK senden. Dieser wird das Ergebnis der Untersuchung auf der Ahnentafel eintragen, dann bekommt Ihr die Ahnentafel zurückgesendet. Für die Bearbeitung und das Rückporto muss der ADRK 10,00 € berechnen. Wir hoffen hier auf Euer Verständnis.

 

Das Ergebnis für Euren Hund kann lauten, JLPP frei oder JLPP Träger. Egal ob Euer Hund frei ist oder Träger, alle bleiben in der Zucht. Nur muss bei zukünftigen Deckakten darauf geachtet werden, dass nur Tiere die frei sind miteinander gepaart werden dürfen oder ein Tier das frei ist kann auch mit einem Tier welches Träger ist gepaart werden. Nur eine Paarung wo beide Tiere Träger sind ist nicht zulässig.

 

Als Zuchtverantwortliche innerhalb der Landesgruppe möchten wir Euch natürlich dabei unterstützen, dass Eure Hunde so zeitnah wie möglich getestet werden. Somit bieten wir Euch folgendes an.

 

Am Samstag, den 06. August wird am Rande der 35. Friedrichberger Schau beim Haus Opherdicke, Dorfstraße 29, in 59439 Holzwickede Wolfgang Grewe als verantwortlicher Landesgruppenzuchtwart zur Verfügung stehen und Eure Hunde testen. Die Proben werden dann alle von der Landesgruppe an LABOKLIN gesandt, Ihr braucht Euch um nichts zu kümmern.

 

Für diejenigen, die am 06. August nicht können, bieten wir eine zweite Probeentnahme am Freitag, den 12. August, ab 15.00 Uhr bei der BG Datteln, Im Löringhof 20, 45711 Datteln an. Auch hier werden die Proben dann alle von der Landesgruppe an LABOKLIN gesandt und Ihr braucht Euch um nichts weiter zu kümmern.

 

Für alle diejenigen, die an einem der beiden Tage Ihren Hund/Hunde zur Probeentnahme vorstellen, haben wir die große Bitte, doch schon mit dem ausgefüllten Formblatt von der HP des ADRK hier zu erscheinen.

 

Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele von Euch unser Angebot wahrnehmen würden und wünschen schon einmal eine gute Anfahrt.

Werte Züchter und Besitzer eines Deckrüden,

 

die Landesgruppe möchte Euch mit nachfolgenden Ausführungen über ein anstehendes Verfahren in Kenntnis setzen:

 

Die sogenannte “Juvenile laryngeal paralysis and polyneuropathy” oder JLPP ist eine Erbkrankheit, die bei betroffenen Tieren bereits ab einem Alter von drei Monaten zu Atemschwierigkeiten bei Aufregung oder körperlicher Anstrengung führt. Ebenso fällt eine Veränderung des Bellens auf. Im weiteren Verlauf der Krankheit entwickeln sich Schwäche und Koordinationsprobleme der Hinterläufe, was sich langsam auch in die Vorderläufe ausweitet. Schwierigkeiten beim Schlucken treten ebenso auf, was die Gefahr von Erstickung oder Lungenentzündungen birgt. Die Krankheit ist nicht heilbar und führt bereits nach wenigen Monaten nach Auftreten der Symptome zum Tod.

 

Bedauerlicher Weise ist JLPP jetzt erstmalig nachweislich bei unseren Rottweilern aufgetreten, was die Zuchtverantwortlichen im ADRK zu einer für die Rasse wichtigen Maßnahme zwingt.

 

Entsprechende Informationen werden im DR August veröffentlicht, selbstverständlich könnt Ihr auch jederzeit unseren Landesgruppenzuchtwart oder 1. Vorsitzenden ansprechen. 

 

Weitere Informationen folgen in Kürze hier auf unserer HP.

 

Werte Rottweilerzüchter und Zuchtinteressierte,

 

sowohl auf der am 27.02.2016 durchgeführten ADRK Richtertagung, als auch auf der am 19.03.2016 stattgefundenen Kombitagung war die Brachycephalie eines der Themen mit der Priorität hoch.

 

Beobachten doch Züchter und Zuchtrichter seit einigen Jahren mit mehr oder weniger Sorge die Entwicklung der Köpfe unserer Rottweiler. Molosserhaft ist hier das Schlagwort, verbunden mit der Problematik kurzer Fänge und Ober- und Unterkiefer, welches sich auf den Zahnstand auswirkt. Immer mehr Zähne stehen schräg nebeneinander, weil sie in Reihe keinen Platz mehr finden. Es ist zu befürchten, dass es mehr und mehr zu fehlenden Zähnen kommt. Da sind tiefliegende Augen und lose Kehl- und Backenhaut noch das geringere Problem. Was allerdings bei dieser Thematik bis dato noch kein Aspekt war, dass der Rottweiler zu den Qualzuchten gehört oder noch nicht. Nun allerdings gibt es Personenkreise, die dieses offensiv ansprechen und die Frage aufwerfen. Haben wir nun noch fünf vor zwölf oder schon fünf nach zwölf? Hier möge sich jeder sein eigenes Bild zu machen, ich möchte mit diesen Ausführungen erst einmal zum Nachdenken (Umdenken) anregen.

 

Was ist Brachycephalie?

 

Man bedient man sich hier der äußeren Erscheinungsform einer gesamten Rasse und bezeichnet kurze und breite Schädel als brachycephal. Andererseits werden Schädelmessungen herbeigezogen, um ein Einzeltier als brachycephal einzustufen. Dies kann dazu führen, dass bei einigen nicht als brachycephal geltenden Rassen sehr wohl Hunde mit brachycephalem Schädel zu finden sind. Dazu gehören zum Beispiel die Rottweiler.

 

Welche Probleme bringen brachycephale Hunde mit?

 

Das Gaumensegel brachycephaler Hunde ist verlängert und verdickt. Dies führt zu einer Einengung des Nasenrachens sowie in Kombination mit der relativ zu großen Zunge auch des Mundrachens. Im Bereich des Kehlkopfs treten ebenfalls krankhafte Veränderungen auf. Hier ist das Kehlkopfskelett instabil, insbesondere der Stellknorpel und der Kehldeckel, so dass die Gefahr eines Kehlkopfkollapses besteht. Zudem ist die Schleimhaut meist im Übermaß ausgebildet und geschwollen, so dass sie bei der Einatmung durch die Stimmritze gezogen wird und sie teilweise verlegt. Im Bereich der Luftröhre und großen Bronchien treten rassespezifische Fehlbildungen auf. Diese Veränderungen setzen sich auch auf die großen Bronchien fort.

 

Das klinische Bild zeigt sich dann wie folgt:

 

Typisches Symptom des brachycephalen Syndroms ist eine geräuschvolle, in der Regel inspiratorisch betonte Atmung in Verbindung mit Zeichen von Atemnot. Durch die verminderte Fähigkeit zum Hecheln reagieren brachycephale Hunde empfindlicher auf Hitze als ihre nicht deformierten Artgenossen. Unter dem Gesichtspunkt eine Gebrauchshunderasse zu züchten, sollte von Seiten der Züchter jetzt bei Paarungen unbedingt hierauf geachtet werden.

 

 

Siegen, den 29.03.2016

 

Rüdiger Schmidt

1. Vorsitzender LG 06

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